Sie entspringt südlich unterhalb der Seekarspitze (2350 m), baut sich durch etliche Quellbäche bis Obertauern herunter zu einem Bach auf, der dann ab dem herrlichen Wasserfall (Johannesfall) nördliche Taurach bzw. Pongauer Taurach genannt wird. Bei Radstadt mündet die Taurach nach insgesamt ca. 20 km in die Enns.

Am Johannesfall beginnt auch das Fliegenfischer-Revier vom Gasthof zur Post in Untertauern mit 18 km Länge, bis hinunter kurz vor Radstadt auf Höhe Restaurant Alpenblick. Da der Höhenunterschied zwischen beiden Reviergrenzen ca. 900 m beträgt, erwartet den Fliegenfischer ein Abenteuer im flotten Gebirgsbach mit glasklarem Wasser, umgeben von Bergwald und Wiesen.

 

Wir haben die Pongauer Taurach nach wochenlangen Regengüssen 4 Tage lang befischt und trotz des unnormal hohen Wasserstandes, viele und sehr schöne Fische überlisten können. Der Gebirgsbach ist zwar bei Normalwasserstand durch die flotte Fließgeschwindigkeit recht anspruchsvoll, aber der hohe Fischbestand garantiert auch nicht ganz so erfahrenen Fliegenfischern viele tolle Überraschungen.

Der Bach ist grundsätzlich klar und trübt auch nach Gewitterregen oder vereinzelten Regenschauern kaum ein. Er ist gut bewatbar, beim Queren ist höchste Aufmerksamkeit erforderlich. Hauptfisch ist die Bachforelle, es werden aber auch Bachsaiblinge und Regenbogen-Forellen aus der eigenen Fischzucht eingesetzt

 

Es ist erfolgreich, in den Uferzonen jede noch so kleine Ecke bzw. Ruhezone sowie auch kleinste Kehrwässer zu befischen. Präzise Präsentation ist hierfür notwendig. Die Trockenfliege sollte möglichst nur mit hochgehaltenem Vorfach ruhig geführt werden. Wenn die Fliege durch Flugschnur auf dem schnellen Wasser zu schnell wird oder zu dreggen beginnt, können die Fische sie nicht mehr erwischen. Wir stellten fest, dass Fische, die die Fliege nicht sofort erreicht haben, weitere Präsentationsversuche verweigerten.

 

Von der unteren Grenze bis hinauf nach Untertauern kann man recht gut und einfach einsteigen, da hier das Bachbett der Pongauer Taurach meist beidseitig von Wiesen gesäumt ist. Auf dieser relativ langen Strecke gibt es einige wenige aber wichtige Parkmöglichkeiten, die in der Gewässerkarte unten genau beschrieben sind.

 

Etwa 100 Meter nach der Sportplatzbrücke (gegenüber vom Gasthof zur Post) aufwärts wird die Pongauer Taurach wild und es beginnt der untere Teil der Schlucht. Wer den steilen Hang hinunter klettert, erlebt plötzlich eine malerische Wildnis pur. Leider kann die Schlucht von unten nicht durchgegangen werden, aber wer auf dem Wanderweg ein kleines Stück nach oben geht, dem bietet sich ein grandioses Schauspiel unten in dieser Schlucht. Fischen kann man gleich wieder im Anschluss etwas oberhalb, wenngleich nicht jeder Einstieg einfach ist. Ein Schotterweg begleitet die Pongauer Taurach ein Stück nach oben und endet dann plötzlich. Jetzt muss man queren, was bei normalem Wasserstand gut möglich ist. Der Bach wird hier steiler, präsentiert aber viele kleine Taschen und Kehrwasser, in denen überall schöne Forellen lauern.

 

Wem das Gefälle zu stark wird, fährt mit dem Wagen in Richtung Gnadenfall hoch. Auf der linken Straßenseite gibt es einen großen - nicht übersehbaren - Schotterplatz. Hier sollte man unbedingt die steile Böschung vorsichtig hinunter steigen. Die Pongauer Taurach ist hier wesentlich breiter, bildet Terrassen und Fische sind überall. Um unterhalb des Gnadenfalles zu kommen, ist es notwendig, auf die linke Seite aufwärts zu queren. Es lohnt sich !!!

Für Fliegenfischer, die steile oder nicht leicht zugängige Stellen gerne meiden, bietet sich die Strecke an der Gnadenalm oberhalb der Gnadenbrücke an, die sich bis ein paar hundert Meter vor dem Johannesfall über Wiesen und Weiden erstreckt. Bei schönem Wetter eröffnet sich hier ein wunderschönes Bergpanorama. Auf der letzten Etappe wird die Pongauer Taurach steil und wild. Die Bachforellen dort oben können sich kaum erinnern, je einen Fliegenfischer gesehen zu haben!

Es stimmt, für die Pongauer Taurach braucht man - besonders im oberen Teil ab Untertauern aufwärts - recht gute Kondition und Ausdauer. Damit der Körper bei einem mehrtägigen Aufenthalt nicht total ausgepowert werden muss, hat das Hotel zur Post noch ein "Schmankerl" für seine Gäste: Den Tauernkarsee auf ca. 1.600 m. Seehöhe.

Oberhalb des Gnadenfalls (siehe Gewässerkarte) führt links die Schotterstraße auf 5 km Länge hinauf zum See und zur Tauernkar-Alm, die zum Hotel gehört. Im Hotel erhält man den Schlüssel zum Bootshaus und kann dort wahlweise vom Ufer wie auch vom Boot aus fischen. Wer 10 Minuten rechts am See entlang bis zum Quellbach wandert, kann dort Saiblinge und auch Äschen überlisten. Braucht man dann eine Pause, kann man sich auf der urgemütlichen Alm auf 1.685 m Seehöhe bestens bewirten lassen.

 

Bereits vom Seeufer aus sieht man viele Saiblinge, Bachforellen und Seeforellen in unterschiedlichen Größen. Es genügt eine Fliegenrute der Klasse 4, aber das Vorfach muss - wenn man Erfolg haben will - mindestens 4 m lang sein. Der See ist nicht tief und die Fische sind zu sehen, sie reagieren aber sehr empfindlich auf schwere und leuchtende Schnüre, sowie auf unsanfte Präsentationen. Dazu sollte man sich im Boot ganz ruhig verhalten. Feine Fliegenmuster in Größe 16 waren super fängig, größere Ausführungen wurden meist ignoriert. Nymphen werden bei leichtem Aufsteigen gerne attackiert. Als Faustregel zur Fliegenwahl gilt: Sehen, was die Natur gerade anbietet!

Die Stille auf diesem See, die magische Bergkulisse geben Körper und Seele unendliche Entspannung. Dazu noch ein Schuss Adrenalin bei der sehr vorsichtigen Jagd auf sichtbare Fische und man möchte gar nicht mehr aufhören!

 

 

Die Pongauer Taurach in Kombination mit dem Tauernkarsee bietet alles, was sich ein aktives und abenteuerliches Fliegenfischerherz wünscht.
 

Saison: 26.5. bis 1.10.
Empfehlungen:

Fliegen: Rehhaar-Sedges, Eintagsfliegen in allen Grau-Tönen, Käferimitationen.

Streamer: Brutfisch-Imitationen.

Fischereibestimmungen (Stand 2020)

Nur Fliegenfischen mit Einzelhaken ohne Widerhaken.
Von Johanneswasserfall bis Sportplatzbrücke: Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe sowie Catch&Release!

Von Sportplatzbrücke bis untere Grenze sind zusätzlich auch Streamer erlaubt.

Hier ist pro Tag die Entnahme von 1 Fisch ab 30 cm möglich, der aber im Hotel bezahlt werden muss.

Tauernkarsee:
Nur Fliegenfischen mit Einzelhaken ohne Widerhaken. Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe.

Preise für die Fischerkarten ab einem Aufenthalt von 3 Nächten:
2 Tage € 40,00, 3 Tage € 50,00, 4 Tage € 60,00, 5 Tage € 65,00.


Ab einer Woche Aufenthalt im "Ferienhotel Gasthof zur Post" sind Fischerkarten kostenlos!


Das "Ferienhotel Gasthof zur Post" ist ideal auf Fliegenfischer eingestellt. Gleich am Haupteingang befindet sich die Fliegenfischer-Ecke mit einem großen Bindetisch. Auch ein kleines Sortiment Fliegen steht zur Verfügung. Selbstverständlich fehlt der Trockenraum für die Watbekleidung nicht!

Das Haus ist äußerst gemütlich und die Fam. Kohlmayr umsorgt jeden Gast mit echter Herzlichkeit. Mit einem großen Frühstücksbuffet sowie dem opulenten und schmackhaften Abendmenü wird der Gast bestens verwöhnt.

Familien können im Appartement-Haus wohnen und für Kinder gibt es den Wildpark, angeln am Fischteich oder den Streichelzoo auf der Alm, um nur ein paar Angebote zu erwähnen.

Mehr Hotel-Informationen, siehe unten.

 

 

 

Bericht: Royal Flyfishing
Fotos/Layout/Fotogalerie: Eva Geigl

 

 

 

Pongauer Taurach Fotogalerie

 

 

 

 

Hotel-Informationen

 

 

Ferienhotel ***Gasthof zur Post
Familie Kohlmayr
Dorfstraße 22
A-5561 Untertauern
Tel: 0043-6455-238
Fax: 0043-6455-240
email: info@kohlmayr.com
web: www.kohlmayr.com

 

 

 

Urlaub im Ferienhotel Gasthof zur Post in Untertauern.
 

Unser traditionelles 3***Hotel befindet sich am Fuße des Radstädter Tauern.

Im Sommer bezaubert unser Ferienhotel durch die vielen Freizeitmöglichkeiten im 300 m entfernten Freizeit- und Wildpark, das herrliche Fischwasser zum Fliegenfischen in Taurach und Tauernkarsee sowie der hoteleigenen Tauernkaralmauf rund 1.700 m Seehöhe.
 

Das Hotel Gasthof zur Post ist schon seit Jahrhunderten eine beliebte Einkehr für Reisende und wird seit Generationen von uns, der Familie Kohlmayr, geführt. Die Atmosphäre in unseren über 800 Jahre alten Gewölberäumlichkeiten lässt das Flair des "alten" Gasthofs zur Post noch spüren. Alle Räumlichkeiten wurden unter Berücksichtigung der gut erhaltenen historischen Substanz in den vergangenen Jahren komplett neu und modern renoviert.
 

Erholung und Entspannung:
 

- 250 m² Wellnessbereich mit Sauna, türkisches Dampfbad, Fitnessraum, Biosoft-Sauna, Wärmekabine mit Lichttherapie
- wunderschöne Spazier- und Wanderwege
- Taurachtalweg mit Verbindung zum Ennsradweg direkt am Hotel
- kostenloser Fahrradverleih (9 Mountainbikes, 2 Citybikes, 1 Kinderrad)
- Fischen in der Fischteichanlage "Fürstenbrunn"
- Wanderung zur Tauernkaralm mit anschließender Grill- oder Spanferkelparty (inklusive bei Buchung mit Halbpension)
- 1 x wöchentlich geführte Tageswanderung in der Umgebung

Es wäre schön, Sie im Sommer im Ferienhotel „zur Post“ begrüßen zu dürfen!
 

Ihre Familie Kohlmayr

 

 

(Text: Ferienhotel Gasthof zur Post)